YS Uzac

Die Farbe von Düften ist es, welche durch die Parfums von YS UZAC dargestellt werden soll. Eine Verbindung von verschiedenen Kunstrichtungen, eine ganz starke Verbindung mit der Musik.

 

Parfums aus Basel, geschaffen von Vincent Micotti, welche gänzlich im eigenen Haus entstehen. Ungewöhnliche Düfte, die man so noch nicht gerochen hat. Düfte, die berühren, herausfordern, bewegen, verwundern. Düfte, die man nicht so schnell vergisst.

 


Dragon Tattoo

(Copyright V. Micotti)
(Copyright V. Micotti)

Für die meisten Parfumeure beginnt die Arbeit an einem Hautduft mit der Frage, wonach denn Haut rieche. Doch Vincent Micotti geht noch einen Schritt weiter. Er beginnt mit der Frage, was in der heutigen Zeit, im Jahr 2015, Haut überhaupt ist. Und er kommt zu einer Antwort, die eigentlich ganz logisch, aber gleichzeitig auch überraschend ist: Haut ist tätowierte Haut. Haut mit Tinte.

 

Das Vorbild für die Haut, die er in seinem Parfum wiedergibt, lässt sich schon aus dem Titel erahnen. Es ist Lisbeth Salander, die Protagonistin der Millenium-Trilogie.

 

Es ist aber noch viel mehr. Es ist die Haut einer Punkerin, die Haut einer Anhängerin der Gothic Szene. Es ist die Haut, auf der Lederkleidung liegt. Es ist die Haut, die sich in Latex hüllt, welches mehr preisgibt als verbirgt.

 

Dass es als Damenparfum deklariert ist, kann nur daran liegen, dass Lisbeth Salander weiblich ist. Doch eben dieses Konzept von Weiblichkeit ist es auch, welches das Parfum aufnimmt. Eine Frau, die sich ihren Weg hinauf gekämpft hat. Die nichts von traditionellen Rollenbildern hält, sondern ihren Weg geht.

 

Ein sehr androgyner, leicht trainierter Körper. Nicht kurvig, sondern mädchenhaft. Das Alter ist nur schwer zu schätzen. Sie sieht deutlich jünger aus, als sie ist. Gleichzeitig hat sie einen leicht brutalen Zug, der einen einschüchtert. Hat sie vielleicht in ihrem Leben schon zu viel gesehen? Was ist wohl der Grund für dieses Auftreten?

 

Sie ist am Abend im Club, hat ein wenig getanzt und ein hauchdünner Schweissfilm liegt auf ihrer Haut. Jetzt steht sie gegen die Wand gelehnt, betrachtet das Treiben. Wie man ihren Blick deuten soll, das ist nicht ganz klar. Ist es spöttisch? Ist er lediglich beobachtend? Sie weiss, dass man sie beobachtet. Ihre Tattoos ziehen Blicke auf sich. Zwar präsentiert sie sie nicht plakativ, aber man kann sie doch ganz klar erkennen. Gross, auffallend, selbstbewusst. Und wie sie da steht, Kaugummi kaut und die Blicke der anderen, die sie erntet, einfach ganz gelassen hinnimmt. Keine Reaktion darauf.

 

Dragon Tattoo ist ein klassisches "love it or hate it" Parfum. Entweder 100% oder 0%. Angezogen oder abgestossen werden. Dazwischen gibt es nichts. Es polarisiert. Es zwingt die Leute dazu, sich gleich eine Meinung zu bilden. Man kann es nicht "ganz in Ordnung" finden. So körperlich, der Geruch von Haut, von Rebellion, dazu ein wenig Karamell. Kaugummi, um den Zigarettengeschmack zu überdecken. Der Geruch der günstigen Handcreme, die sie verwendet.

 

Selbst wenn man sich denkt "Nein, das würde ich nie tragen", kann es einen in den Bann ziehen. Wie schwarze Latexwäsche. Die man eigentlich nie tragen kann. Die auch gar nicht so unbedingt zu einem passt, doch die einen doch fasziniert. Über die man gerne mit den Fingern streicht, um ihr Gefühl auf der Haut zu sprühen. Auch beim Parfum. Es kann attraktiv sein, kann einen locken. So sehr, dass man es zwischendurch immer wieder einmal ganz dezent aufsprüht. Vielleicht nicht einmal auf die eigene Haut, sondern auf ein Kleidungsstück. Und dann immer wieder daran riecht.

 

έαρ 16

Kennst die die kalten ersten Tage des Frühlings? Die, an denen noch Schnee liegt? Die, die ganz grau sind? Wenn Du schon seit Wochen keine Sonne mehr gesehen hast? Wenn Du zweifelst, jemals wieder die Sonne zu sehen? An denen Wolken und Nebel Dein Leben in jedem Bereich charakterisieren? Wenn ein kalter Luftstoss brutal in Dein Gesicht schlägt und Du einfach nur noch losweinen möchtest? Wenn Du Dich in einem grauen Gefängnis wähnst?

 

Trotz einer Rhabarbernote ist das Parfum beim Aufsprühen kalt. Und es wird noch kälter. Nicht nur auf der Haut, sondern es riecht einfach nach kalter Luft, die von draussen hineinströmt. Kalter Weihrauch hängt ganz sanft in der Luft. Wie in einer kleinen Kapelle, in welcher es auch im Sommer nie warm wird. Bei deren Betreten man immer fröstelt.

 

Kennst Du den Tag, an dem nach langer Zeit wieder der erste Sonnenstrahl seinen Weg durch diese graue Decke findet? Er das Grau zerteilt? Die Menschen auf die Strassen strömen, einfach nur, um sich zu vergewissern, dass dies real ist? Einfach nur, um die Sonne auf der Haut zu fühlen?

 

Nachdem das Parfum einige Zeit immer kälter wird, auch wenn man schon mehrmals gedacht hat, dass es den Höhepunkt der Kälte schon erreicht haben muss, erkennt man sie – die ersten warmen Noten. Harze. Schön, sanft. Schmeichelnd statt schlagend.

 

Kennst Du die darauffolgenden Tage, an denen Hoffnung aufkeimt? Neuer Tatendrang? Es wieder Wärme gibt? Nicht nur die Sonne die Haut wärmt, sondern auch alle Menschen im Umgang wieder wärmer sind?

 

Die warmen Noten nehmen immer mehr Platz ein, werden breiter. Man hat zwar noch Erinnerungen an die Kälte, doch sind es nur noch Erinnerungen, keine aktuellen Erlebnisse mehr.

 

Kennst Du es, wenn Du in tiefster Hoffnungslosigkeit dennoch fühlst, dass es weitergehen wird? Egal wie trist alles ist, egal wie ausweglos alles scheint? Der kleine Funke Hoffnung und Gewissheit, der dazu führt, dass man nicht aufgibt, dass man nicht gänzlich resigniert? Weil man irgendwie fühlt, dass es schon gut werden wird?

 

Sprüht man das Parfum ein weiteres Mal auf, so erkennt man schon zu Beginn die harzigen Noten. Sie lassen einen die Kälte besser ertragen. Es wird zwar erneut kalt und trist, doch ist die Hoffnung stark präsent, beinahe wie unbewusst. Doch so unglaublich schön.

 

Ich mag die Handschrift von YS Uzac, doch jenes Parfum ist besonders. Nicht nur, weil es in Zusammenarbeit mit einem Dirigenten entstand und limitiert ist. Es fasziniert mich, eben da es immer kälter wird. Und es berührt mich, da es Trauer, Resignation, doch auch Hoffnung und Wärme in sich vereint. Und weil es mit meinem Inneren spricht.

 

Immortal Beloved

(Copyright V. Micotti)
(Copyright V. Micotti)

Unsterbliche Liebende sind leider aktuell im Trend. Dabei spreche ich nicht von der wundervollen Vorstellung einer Liebe, die ein Leben lang andauert, sondern von den Glitzervampiren, die die Kinoleinwände unsicher machen und an welchen manche Teenager aus unerklärbaren Gründen Gefallen finden.

 

Glücklicherweise handelt es sich bei dieser unsterblichen Geliebten nicht um solch einen Hype, sondern um eine romantisch-rätselhafte Geschichte. Der Name bezieht sich auf Briefe, welche Ludwig van Beethoven mit „Unsterbliche Geliebte“ adressierte, doch von welchen bis heute nicht klar ist, für wen sie bestimmt waren. So oder so – die Geliebte hat durch eben dieses Rätsel in Form ihres Namens tatsächlich bis heute weitergelebt und lebt nun sogar in Form eines Parfums fort.

 

Zumeist beginnt für mich der Genuss eines Parfums beim Aufsprühen, doch bei YS UZAC beginnt er schon beim Auspacken. So liebevoll, stilvoll und hochwertig ist Parfum selten verpackt. Die Flakons aus dem Papier zu wickeln. Das geprägte Etikett zu berühren, all dies sind haptische Genüsse, die erahnen lassen, dass hinter dem Parfum ein wahrer Liebhaber steht.

 

Dieser erste Eindruck wird durch das Parfum in jeglicher Hinsicht bestätigt. Die Kopfnote ist von Cognac und Pflaume dominiert. Kennt man den weiteren Verlauf noch nicht, riecht man kaum Anklänge von Immortelle. Ist der weitere Verlauf jedoch der Nase schon bekannt, so scheint die Immortelle durchaus schon präsent.

 

Jene ist es auch, um die das Parfum aufgebaut ist. Sie ist nicht nur aufgrund ihres Namens, sondern auch aufgrund ihres leicht schwermütigen Geruchs die ideale Patin für diesen Duft. In diesem Parfum dank der anderen Noten leicht ledrig und eher trocken. Amber sorgt dafür, dass noch ein Hauch von Lieblichkeit vorhanden ist. Labdanum erkennt man in der Basis. Es kommt dieser Aufgabe mit größerer Gewissenhaftigkeit als Amber nach. Diese trockene Schwermut, diese Nostalgie, dieses Träumen.

 

Ein Blumenstrauß, der zum Trocknen aufgehängt wurde und an wundervolle Zeiten erinnert. Ein Hauch von einem Duft in der Luft, wenn eine geliebte Person erst vor kurzer Zeit gegangen ist. Das Gefühl, seine Nase in den Pullover einer geliebten Person zu pressen, an ihm zu riechen, seine Wange an ihn zu kuscheln und die Person zu vermissen, doch eben all diese Dinge gleichzeitig zu genießen.

 

Es gibt viele Arten der ewigen Liebe. Es gibt die von Hektor und Andromache. Die eine große Liebe, die durch den gewaltsamen Tod des einen endet. Dies ist die Variante, die eine Person leidend zurücklässt und in das tiefste schwarze Loch stürzt, das man sich vorstellen kann. Es gibt die ewige Liebe von Philemon und Baucis, die sich einen gemeinsamen Tod wünschen. Dies ist die Variante, die bei den Lesern einen schalen Nachgeschmack hinterlässt. Ist es wirklich so romantisch oder nicht auch ein wenig egoistisch? Es gibt Apoll und Daphne, wobei Daphne als Lorbeerbaum erst gewillt ist, Apolls Haare zu schmücken. Diese hinterlässt einen mehr als schalen Nachgeschmack und stellt nicht zufrieden. Und es gibt das Gefühl, unsterblich verliebt zu sein, im normalen Leben. Mit den Dramen des Alltags, mit den alltäglichen Herausforderungen. Das Wissen, dass man nicht weiß, ob die Beziehung ewig halten wird, doch die Bereitschaft, alles zu geben, damit eben dies geschieht. Das Wissen um den potentiellen Verlust dieser einen so geliebten Person, das alles noch viel kostbarer macht.

 

Lieben, genießen, vermissen, leben und auf einen Hauch von Unsterblichkeit hoffen.

 

Monodie

Das Leben ist oft zu ernst. Man gibt in jedem Bereich des Lebens alles und sogar noch mehr. Legt ein reifes und verantwortungsbewusstes Verhalten an den Tag. Kurzum: Bemüht sich, alle Anforderungen, die an einen explizit und implizit gestellt werden, perfekt zu erfüllen, ja sogar noch zu übertreffen.

 

Dies sind jedoch auch die Zeiten, in denen man häufig auf das Wichtigste vergisst: Man soll das Leben geniessen. Und darunter ist nicht immer eine hochphilosophische Diskussion bei einem guten Glas Rotwein zu verstehen. Auch kein Besuch einer Ausstellung, die man sich schon lange ansehen wollte, oder ein Essen in einem Luxusrestaurant.

 

Vielmehr geht es darum, einfach einmal Spass zu haben. Denn wenn man ehrlich ist, so sind all die eben aufgezählten Dinge toll, aber machen sie wirklich Spass? Ich zumindest kam noch nie aus einem Museum freudestrahlend heraus und dachte mir dabei «Oh ja, das war genial». Auch ein Essen in einem feinen Restaurant ist ein anspruchsvoller Genuss, bei dem man auch noch auf gute Tischmanieren achten muss. Nachher denkt man sich dann zwar durchaus «Das hat unglaublich fein geschmeckt» und ist zufrieden, aber auch hier fehlt stets eine unbeschwerte Art.

 

Es geht eher um Dinge, wie Singen unter der Dusche, bei Regen in eine Pfütze springen oder bei Sonnenschein durch eine Wiese zu rollen. All das, wo man manchmal ganz leise eine Stimme hört, die einem «das macht man doch nicht» zuraunt, aber eben auch all das, nach dem man strahlt und glücklich

ist. Und vor allem alles ganz simple Dinge. Für solche Glücksmomente bzw das Heraufbeschwören von diesen ist Monodie für mich der perfekte Duft. Er macht einfach unglaublich viel Spass und man kann ihn nicht auftragen, ohne dass alles ein klein wenig fröhlicher zu werden scheint. Klar, es ist vordergründig kein nischig-anspruchsvolles Dufterlebnis. Und kein Parfum, über welches man lange philosophieren und über welches man sich in anspruchsvollen Diskursen verlieren kann, sondern einfach eines zum Aufsprühen, dem Spiegelbild eine Kusshand zuzuwerfen und sich in das

Leben zu stürzen.

 

Natürlich könnte man jetzt darüber philosophieren, wovon sich der Name «Monodie» ableitet. Dass dies eine alte Musikform mit minimalistischem, aber doch lebendigem Charakter darstellt. Dass dies eine perfekte Namenswahl für diesen Duft ist oder eine perfekte Umsetzung des Konzepts, eben da in einer sehr simplen Weise unglaublich viel Lebensfreude eingefangen wird. Nicht banal, nicht kurzlebig, sondern wunderschön.

 

Mirabelle, Rhabarber und Galbanum, dazu noch etwas Rose und Grapefruit. Mag erst wie ein Fruchtcocktail klingen, ist es aber nicht. Vielmehr eine ausbalancierte, fröhliche Leichtigkeit. Dank einer alkoholischen Note, die irgendwo zwischen Champagner, Mirabellenlikör und Bowle liegt, wirkt Monodie auch nie zu kindlich, sondern einfach nur unglaublich weiblich. Ein unbeschwerter Abend mit Freundinnen, Cocktails im Freien, die warme Sommerluft auf der Haut zu geniessen, zu scherzen und unbeschwert zu lachen. Und den Spass sowie die Fröhlichkeit einfach zuzulassen.

 

Pohadka

Endlich habe ich es geschafft, Pohadka zu überlisten. Denn er war einer der Düfte, der sich immer einem Kommentar von mir widersetzte. Oft ist es ja ganz leicht, einen Duft zu kommentieren. Die Worte fügen sich wie von selbst zusammen und alles ergibt perfekt Sinn. Dann wiederum gibt es Düfte, die man schon lange kommentieren wollte, doch bei denen es wie verhext scheint: Egal, wie und wann man mit einem Kommentar beginnen will, es kommen einfach keine Worte.

 

Eben so ging es mir lange mit Pohadka. Ich mag diesen Duft unglaublich gerne und wollte ihn schon lange kommentieren, aber mir fehlten die Worte. Tolle Leernoten, die seltene Verwendung von Ruchgras, meine geliebte Immortelle, aber keine Worte.

 

Auch der Start eines Parfumkommentars, dass Pohadka die Erinnerung von Vincent Micotti an einen Herbstabend in den Weinbergen über dem Genfer See wiedergibt, hat nicht zum Erfolg geführt. Denn ich war nicht dort, habe nicht gerochen, wie die Winzer die Ranken verbrennen und wie der Sonnenuntergang dort riecht.

 

Ich habe versucht, mich über den Namen zu nähern. Wollte darüber schreiben, dass Pohadka «Märchen» auf Tschechisch bedeutet. Dann noch schreiben, welches Flair Märchen eigen ist. Dass sie aus der mündlichen Tradition stammen. Man nie genau weiss, wie sie sich entwickeln. Dass sie erzählt werden müssen, um lebendig zu sein. Dass man sie immer leicht abändern und individualisieren darf. Dass sie nicht sterile und ganz starr festgelegte Texte sind, sondern ihnen eine unbändige Energie eigen ist, die man nutzen muss, um sie faszinierend zu machen.

 

Somit hätte Pohadka es fast wirklich geschafft, sich mir zu widersetzen, doch dann erhielt ich Hilfe. Ich hatte das Parfum für eine Weile verborgt (übrigens etwas, das jeder mal machen sollte – auch Parfums tun Ortswechsel gut) und erhielt dann den Kommentar «Ich muss immer an Alice im Wunderland und die Szene mit dem Hasen denken».

 

Und ja, das ist es! Besser kann man Pohadka nicht fassen. Die erdnahen Aspekte, wenn Alice immer tiefer und tiefer fällt. Dann das Grün des Grases und der Natur. Doch vor allem die skurrilen Aspekte. Ein Hase, der spricht und Angst hat, zu spät zu kommen. Und doch gleichzeitig ist alles so, dass es in einer absurden Art normal wirkt. Man sich zwar wundert, warum dies so ist, aber eben schon nach wenigen Sekunden auf dieses Wundern vergisst, sondern die Situation als beinahe normal annimmt.

 

Denn eigentlich ist Pohadka eine Duftkomposition, die man nicht kennt und von der man sich fragt, ob es jemanden gibt, der nach Sonnenuntergang mit verbrennenden Weinreben riechen will. Doch sobald man ihr auch nur wenige Sekunden Zeit gibt, stellt sich diese Frage gar nicht mehr. So zu riechen, scheint plötzlich ganz normal zu sein.

 

Und die Zeitdimension? Während der Hase immer Angst hat, zu spät zu kommen, vergisst man mit Pohadka auf solch Nebensächlichkeiten wie die Zeit. Wie man eben auch am Abend beim Sonnenuntergang nie auf die Uhr schauen, sondern lediglich den Moment geniessen sollte.


Kommentare: 1
  • #1

    david owen (Mittwoch, 02 Mai 2018 21:06)

    Kuinça pelastaa und solmiah suhteşi Jos kumppanisi haluaa avioeron

    Vaimoni ja minä erosimme tavoista 4 muss nicht sitzen und rennen, Emily und Robert, aber sie haben immer noch, mutta katsovat minua joka viikonloppu. Olin täsin tuhoutunut ja hämmentynyt, kunnes vanha yäävä kertoi mini profiilin Williams-banneri, joka auttoi himisiä rakkautensa und suhteensa vaikeuksissa. Pawetin Kokeilla Sita, ist eine junge Frau, hat eine professionelle Minua Puhua Louitsu und 48 Tunnin Kuluessa Vaimoni Tui Takaisin Minulle, aber es gibt auch eine Reihe von Lopettanut Meng Muhammad Mensan, die sich auf Kanssani und anderen Orten befinden. Voit ottaa yhteyttä {agadagasspiritualhome @ gmail}. Jos kaydät läpi kaiken tällaisen rakkauden ongelman miehelle, vaimolle tai ex-poikaystävälle ja ystävälle E.T.C. Ota yhteyttä profeet Williams, sähköposti: {agadagaspiritualhome @ gmail.com} Kiitos, Profeetta Williams und Olen Aina Todistamassa hyvää työtäsi. Anthony, NY, Yhdysvallat