Parfumgeschichte für sie


Chanel No 5 (Chanel)

Was schon Marilyn wusste, gilt heute immer noch: Mehr als einen Hauch von No 05 muss man im Bett nicht tragen, um perfekt angezogen zu sein. Und wirklich: Nach einer Überdosis an Aldehyden zu Beginn, die in ihrer Intensität damals eine Neuheit darstellten, folgt ein wunderschönes Blumenmeer, das jede Frau einhüllt und zu einer Filmschönheit macht.

 

CK One (Calvin Klein)

Mit seiner angenehmen Frische und klaren Transparenz ist CK One definitiv einer der Wegbereiter der modernen Unisex-Düfte. Ein wenig unverbindlich mit Bergamotte, einem Hauch von Blumen und einer würzigen Basis mag er zwar manchmal ein wenig banal wirken, doch passt er für jede Gelegenheit und ist definitiv ein Duft zum Teilen - über Geschlechter und Altersgrenzen hinweg.

 

Angel (Thierry Mugler)

Ob Engel wirklich so riechen, wage ich zu bezweifeln. Nicht zweifeln kann man aber daran, dass mit "Angel" die Welle der Gourmanddüfte startete. Eine Überdosis Zuckerwatte zu Beginn, gefolgt von einer Ladung an Blumen und Beeren auf einem Bett aus Patchouli und Schokolade. Eigenltich zu süss und zu schwer, aber richtungsweisend: ein klares Statement und ein legendäres Meisterwerk.

 

Opium (Yves Saint Laurent)

Auch wenn weder Name noch Werbung zu diesem Parfum heute mehr einen Skandal verursachen, wie dies bei seinem Erscheinen der Fall war, so kann Opium nach wie vor unsere Sinne berauschen. Dieser floraler Orientale mit wunderschöner Basis aus diversen Harzen setzte den Beginn einer wiederaufkommenden Begeisterung für diese Duftgattung, welche noch bis heute anhält.

 

Hypnotic Poison (Dior)

Ein vielversprechender Name, ein legendärer Duft: Der fruchtige Beginn kommt nur wenige Sekunden zu tragen, denn dann bestimmen schon Blüten, darunter die Verführer Jasmin und Tuberose, thronend auf einem Lager aus Mandel und Vanille das Geschehen. In vorsichtiger Dosierung aufreizend und ein wenig lasterhaft, doch gleichzeitig verführerisch-süss und gerade so dunkel, dass er verlockt und nicht abschreckt.